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Von Newton bis Euler / von Emil Wilde
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Lambert.

Auf einem hiervon verschiedenen Wege hat Lam-bert dieselbe Aufgabe gelöst. Die von ihm gefunde-nen Resultate weichen aber beträchtlich von den hierberechneten ab, wie sich dies nicht anders verhaltenkann, da Bougucr die Höhe der dichteren Luft zuklein genommen, die Abnahme der Lichtstärke auchnur für zwei Höhen der Sterne beobachtet hat.

Dies ist im Wesentlichen der Inhalt eines Wer-kes, dessen hohe Bedeutsamkeit für die Optik, so un-zuverlässig auch die in demselben enthaltenen Zahlen-verhältnisse sein mögen, schon deshalb nicht in Abredegestellt werden kann, weil cs das erste ist, in welchemwir eins der schwierigsten Gebiete der Optik auf wis-senschaftliche Principicn begründet finden.

Johann Heinrich liainbcrt.

Geb. 1728., gest. 1777.

Die Principien der Lambertschen Theorie Die Stärke der Er-leuchtung einer kleinen Ebene hängt nicht von der wirklichen,sondern nur von der sichtbaren Gestalt und Gröfse des leuch-tenden Körpers ab Die Erleuchtungskraft der im Zenitheeiner kleinen horizontalen Ebene stehenden Sonne ist i T -fTr,wenn die Erleuchtungskraft der eben so stark, wie die im Ze-nithe stehende Sonne, leuchtenden halben Himmelskugel zurEinheit genommen wird Ist der leuchtende Körper sphärisch,so ist die Erleuchtung einer kleinen, im Zenithe desselben lie-genden Ebene dem Quadrate ihrer Entfernung von dem Mittel-punkte der Kugel umgekehrt proportional, so grofs diese auchimmer sein mag Die Erleuchtungskraft der Sonne in einerbeliebigen Höhe ist dem Produkte ihrer Erleuchtungskraft, wennsie im Zenithe steht, mit dem Sinus ihrer Höhe proportionalBestimmung der Lichtmengen, die von einem ebenen Glaseunter jedem Neigungswinkel rellektirt und durchgelassen wer-