IX
die Endpunkte mit astronomischen Beobachtungen der»bindet, aus ihnen die Größe der Figur der Erde her-leitet.
Auf diese Weise wird mit dem Größten, was dieMeßkunst darbietet, der Kreis des Ganzen geschlossen.
Ich werde in diesen vier Büchern alles anführen,was sich auf die Meßkunst bezieht, so daß es eine vollstän-dige praktische Geometrie wird, in welcher der Geomcterüber jeden Fall Auskunft findet, der ihm bei den klein-sten sowohl als bei den größten Arbeiten vorkommenkann. Ich werde aber weder alle Instrumente noch alleMethoden anführen, die sonst wohl gebraucht wurden,und auch noch jetzt hier und da gebraucht werden. DieMenge der Methoden und der Instrumente macht nurVerwirrung, und führt zu einer Weitläuftigkeit, die derUebersicht schadet. Ich werde nur von denjenigen reden,die ich für die beßtcn und brauchbarsten halte, und diesich bei unserer Landesvermessung, sowohl in Hinsichtihrer Genauigkeit als ihrer Bequemlichkeit erprobthaben. Durch eine scharfe Begrenzung seines Planes,ist es vielleicht möglich, das Ganze der FeldmeßkunstZu erschöpfen, und vollständig zu seyn ohne Verwirrung.
Ich werde von den Fehlern der Instrumente reden,aber nur von solchen, die der Künstler nicht vermeidenkann. Den Einfluß der andern werde ich nicht unter-suchen,