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So ist die leichte Lehre vom Höhemnessen mit dem Ba-rometer deßwegen so allgemein nicht verstanden worden,weil man sie für schwer hielt, indeß Lehren, die wirklichschwer waren, ungleich allgemeiner verstanden wurden. —Beim Unterrichte hängt alles vom ersten Eindrucke ab,ob eine Kenntniß freudig und lebendig werde, oder abermatt und trübe. Ist der erste Eindruck 'verfehlt, isteinmal eine verworrene Vorstellung da, dann bringt eseiner sehr schwer oder nie in diesem Kapitel zu einer kla-ren Vorstellung. — Ein ungeschickter Lehrer bringt esnicht allein dahin, daß sein Schüler nichts lernt , —das freilich schlimm ist, — allein er zerstört auch dieFähigkeit des Lernens in ihm — und das ist das Schlim-mere. Man sieht dieses an den Knaben der vornehmer»Stände, an denen gewöhnlich von Jugend auf allerhandHofmeister experimentirt haben, und deren Fähigkeit zulernen, dadurch fast ganz zerstört worden ist.
Gewöhnlich fängt der Unterricht in der Mathematikzu frühe an. Sollen die Knaben schnelle Fortschrittemachen, so müssen sie erst zur rechten Zeit anfangen,und im vierzehnten Jahre nichts mehr von der Mathe-matik verstehen, als das Einmal Eins, und daß eirDreieck eine Figur mit drei Seiten sey. Der Werthunserer Kenntnisse hängt nicht allein von ihrer Meng,'ab, sondern von ihrer Lebendigkeit, von ihrer Klarhessvon der Sicherheit, mit der wir sie gebrauchen; um ^diese Klarheit entsteht nur dann im Gemüthe, wenn mar
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