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Die höhere Rechenkunst und ebene und sphärische Trigonometrie für die Oberlandmesser des Grossherzogthums Berg / herausgegeben von Dr.J.F. Benzenberg
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ftn konnte. Der zweite ist: die Geometrie ihrer Formwegen zu studiren , und sich an ihr als ein in allen seinenTheilen vollendetes Gebäude zu ergötzen. Hiebet siehtman nur auf die Eleganz der Darstellung. Dieses wardas Ziel, welches Euklid, einer der größten Geome- "ku>tev des Alterthums, verfolgte. — Diese Zierlichkeit *echist aber nur für die Meister; — sie geht erst aus der Si-chcrheit und aus der Uebersicht hervor. Die besten Kö-pfe unter den Schülern begreifen gewöhnlich nicht, war- ?omum er gerade in seinem ersten Buche mit dem erstenSatze den Anfangs mache. Euklids Geometrie gehört ^

vielleicht eben so sehr in die Logik als in die Mathematik.

entw

Indeß ist diese Sprache und dieser Vortrag nicht fürdie Schüler. Zu diesen muß man in der Sprache reden, öusehdie sie kennen, nemlich in der des täglichen Lebens, da-mit die neue Wahrheit sich innig an die vorhandenen an- ö" wschließe, und nicht fremd und einzeln im Gemüthe stehenbleibe. Daß der Mensch und sein Wissen aus einem ^abei

Stück bestehe, darauf beruhet der Werth von beiden, band,

und dies ist der Fluch unserer Büchererziehung, daß sie ^^ltmit dem Leben kein Ganzes macht.

größc

^ Zur Abkürzung des Vertrags haben die Mathemati-

ker eine eigene Kunstsprache, und eine eigene Bezeich- *"er <

nung erfunden. Diese lernt erst der Schüler, wenn er

die Sache schon kennt, damit er nicht zu gleicher Zeit ^

einen neuen Begriff und ein neues Wort in sich aufneh- beich,

schlich

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