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Anfangsgründe
der
höhern Rechenkunst.
§. r.
m ersten und zweiten Theile haben wir die Rechen-kunst mit den neun Zahlzeichen (», s, 3 , 4, 5 , b, 7, 8,9) gelehrt und gesehen, daß die Leichtigkeit, mit derwir große Rechnungen ausführen konnten, zum größtenTheile von der Bequemlichkeit der Zeichen abhing, diewir Hiebei gebrauchten. — Indem jedes Zeichen einendoppelten Werth hat, wovon der eine von seiner Figurund der andere von der Stelle abhängt, wo er steht,so können wir mit so wenigen Zeichen die größten Zahlenmit Bequemlichkeit ausdrücken. — Daß wir unsereZahlen nach dem Decimalsystem schreiben, scheint einunbedeutender Umstand zu seyn, und doch verdankt unsereRechenkunst ihm fast ganz allein die große Ueberlegenheit,welche sie über die Rechenkunst der Griechen und Römerhat.
» §. 2.
I