Wird eine Größe ohne Zeichen geschrieben, wie z. B.»d, so wird sie als bejaht (positiv) genommen, und be-deutet eben so viel als -j- ab. Soll sie verneint seyn,(negativ) so wird das Zeichen — daran gesetzt. —sd.
Man kann mit Größen rechnen, ohne an den Begriffdes Bejahten und Verneinten zu denken. — Der Schif-fer , der einen Tag 40, den andern Tag 3 », den drittens 5 Meilen von Amerika auf Europa zu fährt, weiß, daßer in allem 9Z Meilen vorwärts gekommen, und bedarf,so lange er nicht zurücksegelt, den Begriff des entgegen-gesetzten nicht. — Treibt ihn aber einen Tag der Wind3 o Meilen nach entgegengesetzter Richtung, so wird ervon selber auf den Begriff des Entgegengesetzte» gebracht,und, wenn er diese 3 o Meilen von jenen unterscheidenwill, so muß er sie mit dem Zeichen — bezeichnen, wenner jenen das Zeichen -> gab.
Sind in folgender Reihe Zahlen
.. . .. s, 4, s, 3 , 2, r, o, r, 2, 3 , 4 , d .. . ..die rechts von 0 bejaht oder -j-, so müssen die links von0 verneint oder — seyn, weil sie ihnen in Hinsicht derLage entgegengesetzt sind. Denn von 0 an gehen beideReihen Zahlen ohne Ende fort, aber nach entgegengesetz-ten Richtungen.
Wenn man sich also eine Größe verneint denkt, so kanndieses nur in Beziehung auf eine andere Größe geschehen,die man sich als bejaht denkt, und der sie entgegen-gesetzt ist.
Eben so kann man keine Größe als bejaht denken,wenn man sich nicht eine andere, die ihr entgegengesetzt»st, als verneint denkt.
§. 7 -