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Die höhere Rechenkunst und ebene und sphärische Trigonometrie für die Oberlandmesser des Grossherzogthums Berg / herausgegeben von Dr.J.F. Benzenberg
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I»

§. 8 .

Das Abziehen entgegengesetzter Größen.(Subtrahiren.)

,) Wenn zwei Größen von einander sollen abgezogenwerden, die beide -j-, oder die beide — sind, und zwardie Kleinere von der Großem, so hat die Sache weiterkeine Schwierigkeit.

Zieht man von ch- 700 -j- 3oo ab, so bleibt -s- 400.Zieht man von — 800 — 300 ab, so bleibt — 600.

2) Soll aber die Größere von der Kleineren abgezo-gen, so kann man sich die Sache so vorstellen:

Man kann jede Zahl als die Summe von ihr undNull ansehen. So ist z. B. 3oo die Summe von3oo -s- 0. Ebenfalls ist 3oo die Summe von 3od -si700 — ?oo. Denn -s- 700 — 700 sind zusammen "0.Soll nun von -s- 3oo die Zahl -s- 700 abgezogen werden,so schreibt man 3oo auf folgende Weife: -s- 3oo -s- 700

— 700. Nimmt man hieven -s- 700 weg, so bleibt-s- 3oo und — 700 übrig, welche zusammen —4»o sind.

3) Auf diese Weise ist das Abziehen entgegengesetzterGrößen immer sehr leicht. Gefetzt, man soll von -s- 5oodie Zahl — 700 abziehen , so schreibt man -s- Zoo —-s- 5oo ch- 700 — 700. Nimmt man nun von diesen

— 700 weg, so bleibt -s- 5«o -s- 700 übrig, welches-j- >300 ist.

Man braucht bei der Rechnung nicht jedesmal alledies? Zahlen zu schreiben. Die kleinen Abkürzungen, dieHiebei statt finden, findet jeder leicht von selber, und be-halt sie dann besser, als wann sie mit Worten gesagt

werden.

Auf-