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Die höhere Rechenkunst und ebene und sphärische Trigonometrie für die Oberlandmesser des Grossherzogthums Berg / herausgegeben von Dr.J.F. Benzenberg
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16
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Beispiel. Man soll zu s-Hk>— c noch k —§ -H Kaddiren, so hat man o-HK — c-Hk—Z-HK.

Oder in Zahlen: zu 4ff-7 —3 soll noch y—4-H ,2addirt werden, so hat man 4 ff- 7 — 3 -H 9 — 4 -H,2 — -ch. 25 .

Man addirt nemlich alle mit dem Zeichen -H zusam-men , und zieht von diesen die mit dem Zeichen — ab.Ist die Summe von jenen größer, so hat der Rest dasZeichen -H. Sind aber diese größer, so hat er das Zei-chen —, wie oben gelehrt worden.

2) Wenn mehrere Größen mit entgegengesetzten Zei-chen da sind, als -H a und — a, so heben sich diese inder Summe auf, und man kann sie weglassen.

Beispiel. Zu-H a-H b soll— a — b-H c addirtwerden, so ist die Summe — c.

Ebenfalls kann man die Summe kürzer schreiben,wenn man Größen von folgender Form hat. -H 3 a —4 b -H 5 L — 7 d ist --- -H 8 2 — II d.

3 ) Hat man zwei Formeln von folgender Form zu ad-diren: s -H d und a — b, so hat man in der Sum-me 2 a, da-Hund—bsich gegen einander aufheben.

Hieraus folgt, daß wenn zu der Summe zweier Zah-len O -H k>) ihre Differenz (a —d) addirt wird, mandie Größere doppelt erhält.

4) Beim Addiren schreibt man so viel möglich alle ähn-liche Zahlen untereinander, damit man desto leichter dieAbkürzungen übersehen könne, welche möglich sind.

1. Beispiel. — 4a-H2d-H3c-H iL — 3 k> — 1 c— 3a — id-Hsc

Statt