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Die höhere Rechenkunst und ebene und sphärische Trigonometrie für die Oberlandmesser des Grossherzogthums Berg / herausgegeben von Dr.J.F. Benzenberg
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144
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Man hat also durch die Entwickelung von vier Ordi-naten, eine Parabel gefunden, welche zweien Beobach-tungen und der Zwischenzeit genüge thut. Dieses istaber noch lange nicht die Parabel, welche man sucht, unddie drei Beobachtungen nebst der Zwischenzeit darstellenmuß.

Mit der gefundenen Parabel vergleicht man die dritteBeobachtung und findet, daß sie den von der Erde ausgesehenen Ort des Cometen, in Hinsicht seiner Länge,um io°, und 4 Min. zu groß gibt. Erste Ordinatefür die wahre Parabel.

Man nimmt nun den Abstand in der ersten Beobach-tung statt ivoou zu 9700 an, und findet wieder mit 4Ordinaten, daß der zweite Abstand dann 6687 seynmuß, wenn er der Zwischenzeit von >4,60 Tagen sollgenüge thun. Man vergleicht wieder die dritte Beobach-tung und findet den Fehler, der vorhin 10° war, nurnoch 2°, ,</. Zweite Ordinate für die wahreParabel.

Wählt man nun den Abstand 96,» für die erste Be-obachtung, statt 9700, so findet man wieder mit 4 Ordi-nate» den Abstand der zweiten Beobachtung, welche derZwischenzeit genüge thut. Man vergleicht wieder diedritte Beobachtung und findet den Fehler — 2c/.

Dritte Ordinate für die wahre Parabel.

Diese drei Ordinären werden nach dem Maßstabe auf-getragen ; man zieht durch sie eine krumme Linie. Dieseschneidet die Abscisse bei 9643. Dieses ist der wahre Ab-stand des Cometen. Will man ihn noch genauer haben,so errichtet man hier noch eine Ordinate, und die Rech-nung wird dann .schon genauer seyn als die Beobachtungen.

Auf