1Z1
der Gleichungen, sehr geschickt sey, die Theorie dersel-ben zu erläutern, und zeigt wie viele Biegungen möglichsind, wie durch Veränderung des Absolut - Gliedes,zwei ungleiche Wurzeln sich immer näher kommen, bissie bei der Berührung gleich werden, und endlich un-möglich, u. s. w.
Auch lehrt Herr Kl ügel, wie man mit bloßen gera-den Linien die Werthe einer Gleichung construiren könne,und zeigt dieses in Fig. 29, erklärt aber zugleich, daßdiese Methode sehr mühevoll wäre. Dann führt er nochhistorisch an , daß nach dieser Methode Instrumente mitverschiebbaren Linealen, ungefehr so wie Storchschnäbel,wären angegeben worden, womit man den Durchschnitts-punkt mechanisch zeichnen konnte, und schließt mit derBemerkung, daß diese Instrumente mehr sinnreich alsbrauchbar wären. Auch war das Angeführte nur fürGleichungen des zweiten Grades eingerichtet.
Die Methode, Rechnung und Zeichnung aufdie Weisemit einander zu verbinden, wie wir oben gelehrt haben,wird nicht erwähnt. Es scheint daher, daß sie wenig be-kannt seyn muß, da sie der Aufmerksamkeit eines so ge-lehrten Mathematikers entgangen ist.
§. 6z.
Es scheint nicht, daß sich die Auflösung der höherenGleichungen noch mehr wird abkürzen lassen, und wirklichläßt diese Methode in Hinsicht der Bequemlichkeit undder Schnelligkeit, wohl wenig mehr zu wünschen übrig.
Wir fanden oben bei der Untersuchung über die Naturder arithmetischen Reihen (§. 40.), daß wenn die Diffe-renz, die Höhe der Reihe, die Größe eines Gliedes, und
die