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Die höhere Rechenkunst und ebene und sphärische Trigonometrie für die Oberlandmesser des Grossherzogthums Berg / herausgegeben von Dr.J.F. Benzenberg
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167
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die Zahl mit sich selber multipliciren soll,und wie vielste Wurzel dann aus dem Pro-dukt soll gezogen werden; so ist er ganz allgemein,und paßt auf alle ganze und gebrochene Zahlen. Z. B.S»-' heißt 5 dreimal mit sich selber multipliciren, unddann nie erste Wurzel aus der Zahl ziehen. Aus »s 5die erste Wurzel gezogen, gibt rs 5 .

Eben so 5 «'-- ist so viel als 2. 5 . 5 . 5 --- 628, undhieraus die Quadratwurzel gezogen ist — s 5 .

Ferner 5 ?-- heißt aus 7^22 die Quadratwurzel ge-zogen , welche 278,38.... ist.

Das Erheben einer Zahl auf eine Potenz, ist dem-nach jedesmal mit einer Multiplication und mit demAusziehen der Wurzel von irgend einem Grade verknüpft,und jeder Exponent ist ein Bruch, in welchem der Zah-ler sagt, wie oft man die Zahl mit sich selber multipli-ciren soll, und der Nenner, wie vielste Wurzel dann

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ans dem Produkte soll gezogen werden. So heißt 5 ^oder 5 °'» so viel als 5 soll 9 mal mit sich selber multi-plicirt, und dann die zehnte Wurzel daraus gezogenwerden.

9) Beim ersten Unterrichte in der Rechenkunst, wirdblos von Quadrat - und Cubikzahlen gehandelt, also blosan der 2ten und 3 ten Potenz. Man reicht dabei voll-kommen mit dem Begriffe aus: daß wenn man eineZahl 2 oder dreimal mit sich selber multipli-cire, man von ihr die zweite oder dritte Po-tenz erhalte. Dieser Begriff ist indeß zu enge,wenn man in die höhere Rechenkunst kommt; er paßtnicht auf die Potenzen mit gebrochenen Exponenten, und

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