kanten, (wie in Fig. 2. Taf. 2.) so kann man die loga-rithmische Linie auf dieselbe Weise durch Sekanten dar-stellen , wie den Kreis durch ein eingeschriebenes Vieleck.In dieser Figur ist die logarithmische Linie punktirt an-gegeben.
Liegen die Punkte sehr nahe beisammen, so unterschei-den sich die Sekanten in Hinsicht ihrer Lage nur wenigvon den Tangenten , die an dieselben Punkte gezogenwerden, und diese werden die Absciffenlinie dann sehr naheauf demselben Punkte schneiden. Die Subtangenten sinddann nur wenig von den Subsekanten unterschieden.
Liegen die Ordinate» unendlich nahe zusammen, sogehen die Sekanten in die Tangenten über, und die Sub-tangentcn sind von den Subsekanten nur unendlich wenigverschieden.
Durch die Subtangentc wird daher eine logarithmischeLinie eben sowohl bestimmt, als durch die Subsekante,und sobald die Subtangentc gegeben ist, dann ist dieGrundzahl nicht mehr willkührlich.
Man kann mit den Tangenten um die logarithmischeLinie eben so ein Vieleck beschreiben wie um den Kreis,welches von dem eingeschriebenen mit den Sekanten un-endlich wenig abweicht, sobald man beide unendlich kleinnimmt.
6 ) Wenn man ein ganzes Verhältniß in der Abscis-senlinie, z. B. von 0 bis 1, in eine große Anzahl glei-cher Theile theilt, z. B. in 100000, und in jedem Thei-lungspunkte eine Ordinate aufrichtet; so sind die kleinenStücke, die diese in der logarithmischen Linie abschneiden,von einer geraden Linie fast nicht zu unterscheiden.
Theilt man jedes wieder in 10 Theile, so verhalten
diese