I besaß, eine Sache mit und ohne Buchstaben - Rechnungl vorzutragen, je nachdem er diesen oder jenen Vertragi der Sache für angemessener hielt.
! 12) Man findet sehr häufig, daß die Lehre von den
Logarithmen den Anfängern Schwierigkeiten macht, unddaß sie, wenn sie sie durchstudirt haben, sie sich keine Re-chenschaft davon geben können: was nun eigentlich dieLogarithmen sind?
Diese Dunkelheit des Begriffs hat ihren Grund we»der im Schüler noch in der Schwierigkeit der Sache. —Sie rührt theils vom griechischen Kunstworte, theils vom> Vortrage mit Buchstaben-Rechnung — und theils vonder unendlichen Menge Zahlen her, die den Anfänger, sowie er die Tafeln öffnet, verwirren und verblenden.
, Vermeidet man den griechischen Namen, — erklärtman die Sache nicht durch Buchstaben-Rechnung, son-dern blos durch Worte und Zahlen, und zeigt man demAnfänger keine Tafeln als höchstens die kleinen von La! Lande, so wird er nicht verwirrt werden, sondern einedeutliche Vorstellung von einer Sache erhalten, die ansich sehr einfach und leicht ist.
Man könnte den griechischen Namen Logarithmen sehrschicklich durch Verhältnißzähler übersetzen. Indeßda jenes griechische Wort von allen Mathematikern vonEuropa angenommen ist, so thut man besser, es unüber-setzt beizubehalten.
Eine Lehre, die an sich leicht ist, wird, wenn sie aufeine gelehrte Weise vorgetragen wird, immer unverständ-licher, als eine wirklich schwere Lehre, wenn diese sovorgetragen wird. Bei jener glaubt der Leser, daß das-jenige was er versteht, noch das Rechte nicht sey, weil
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