——WWW»—-
Um die Figur möglichst einfach zu halten, so sind dievier Winkel a c k>, sc ^, sct und aos so gewählt, daßsie alle dieselbe Ergänzung haben, und ihre trigonometri-schen Linien also dieselbe Länge.
So sind z. B. die vier Sinusse dieser vier Winkel inHinsicht der Länge einander gleich, und wenn also blosdix Länge gegeben ist, so weiß man noch nicht, welcherWinkel gemeint ist, ob der von 40° oder von 12»°, oder220° oder 320°.
Wird aber zugleich bestimmt, daß der Sinus mit demWinkel am wachsen ist, so weiß man, daß er entwederim itcn oder 4ten Quadranten seyn muß, also entweder40° oder 220R Ist endlich noch bekannt, daß er -s- ist,so weiß man, daß der Sinus nur zum Winkel von 40"gehören kann, und es findet weiter keine Zweideutigkeitmehr statt- >
Unsere trigonometrische Tafeln enthalten nur die Längeder trigonometrischen Linien, ohne dabei zu bemerken,ob sie am Zunehmen sind und ob sie bejaht sind.
Bei den ebenen Dreiecken macht dieses keine Zwei-deutigkeit, da die Summe aller Winkel immer zwei Rech-te seyn muß, und man ohnehin immer weiß, ob dasDreieck , welches man berechnet, spitzwinklig oderstumpfwinklig ist.
Hingegen bei den sphärishen Dreiecken, in denen dieWinkel nahe zusammen sechs Rechte seyn können, ent»steht oft eine Zweideutigkeit hiedurch, welche man nurdadurch heben kann , daß man mehrere Bestimmungs-stücke in Betracht zieht.
4 ) Bei allen trigonometrischen Linien wird, wie schon«ben bemerkt, der Halbmesser zur Einheit angenommen.
rb In