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Die höhere Rechenkunst und ebene und sphärische Trigonometrie für die Oberlandmesser des Grossherzogthums Berg / herausgegeben von Dr.J.F. Benzenberg
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In Fig. I- lst Km der Sinus des W: ack. Auch ^nennt man das Verhältniß Kin : Kc den Sinus dcS

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W. acli. Ebenfalls nennt man den Quotienten-—

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den Sinus dieses Winkels.

Ka ist die Tangente dieses Winkels. Auch wird der

Quotient- 7 -^- so genannt. Dieses gilt von allen übrigen !

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Linien, und man muß sich die verschiedenen Benennmi- ^gen für dieselbe Sache bemerken, weil bald diese, bald ijene gebraucht wird, je nachdem es Bequemlichkeit undKürze erfodert.

Da alle diese Linien vom Kreise abhängen, und dain allen diesen Verhältnissen der Halbmesser des Kreisesvorkommt, so sieht man leicht, daß diese Verhältnisse >immer dieselben bleiben, der Kreis mag groß oder klein !seyn. — Wenn der Sinus eines gewissen Winkels sichzur Tangente desselben Winkels verhält, wie Z zu 3, so ^wird dieses Verhältniß immer dasselbe bleiben, der Ra- ^dius des Kreises mag einen Fuß oder »o Fuß betragen. ^

Anmerkung. Diese Verhältnisse oder diese Quotienten, .welche wir Sinus, Cosinus, Tangente u. s. w. nennen,werden auch wohl trigonometrische Funktionen genannt.Unsere trigonometrische Tafeln enthalten diese Verhält- ^Nisse zwischen der gegebenen Linie und dem Halbmesser,und da diese Verhältnisse auch noch bei andern Rechnun-gen vorkommen, so kann man sich bei dieser auch dertrigonometrischen Tafeln bedienen, obschon ihr Haupt-gebrauch immer in der Berechnung der Dreiecke besteht.