hinzu addirt, weil, da sie größer als > sind, der Logs- / Stell«rithme ohnehin schon ch- ist. In den Callctschcn Tafeln vonist z. B. die Tangente von 89° auf folgende Meise aus- ähnlngedrückt: Qo§. >'an§. 89° —1,7580786^ In den Ve- nie»
gaschen und Jdlerschcn Tafeln hat man der größer» Gleich- der
förmigkeil wegen bei allen Logarithmen 10 hinzu addirt, erklärauch bei den Tangenten, die über 45 ° sind. natür
In neuern Zeiten hat man angefangen den ganzen rigenKreis statt in 36 o°, in 400° zu theilen, und dann jedenGrad in 100 Minuten, und jede Minute in 100 Sekun-den. Für diese Decimaltheilung des Quadranten haben !die Herren Jdeler und Hobert die ersten vollständi- Igen und genauen Tafeln berechnet, welche im Iahr^W *in Berlin erschienen. Diese bedienten sich bei der Derech- ^'nung der trigonometrischen Linien folgendes Verfahrens. ^Sie berechneten zuerst Zo Sinus bis auf dreißig De- ^cimalstellen genau. Diese lagen um zwei Decimalgrade ^auseinander, und machten das Gerippe ihrer Tafeln aus.
Nun berechneten sie bei jedem dieser Sinus noch 8 an- ^osn
dere, die nur 1 Minute von einander entfernt waren, 'und bis auf 28 Stellen genau. Dann betrachteten sie """kdiese 9 Sinus als ein. arithmetische Reihe sechster Ord-nung, suchten durch sechsmaliges Abziehen die sechstenDifferenzen , welche in den ersten Ziffern beständig waren, ^sie
und dann setzten sie mit Addiren und Subtrahiren die '
Reihe nach beiden Seiten fort bis zur nächsten Station, ^
wo sie dann 200 Sinus gefunden hatten, die alle 1 Mi- Een
nute von einander entfernt lagen. Diese waren dann nochbis auf 14 Decimalstellen genau. Sie würden noch bis kels
auf 28 genau gewesen seyn, wenn die sechsten Differen- ^
zen wirklich beständig gewesen. Indeß da sie nur 10 ^
Stellen