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Die höhere Rechenkunst und ebene und sphärische Trigonometrie für die Oberlandmesser des Grossherzogthums Berg / herausgegeben von Dr.J.F. Benzenberg
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296
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L96

Man mache Ir 0 — yo°, dann ist auch k 0 — yc>°, ^die beiden Kreise Ko und ko auf dem Kreise äl senk-recht stehen.

Der Bogen KK ist das Maaß des Winkels bei 0.Also hat der Winkel m 0 n so viele Grade, wie derBogen K h oder die Seite ä I die 60° hat. (I.)

3) Man lege ferner durch s und i einen größtenKreis, so ist e der Pol dieses Kreises, und die Poleder größten Kreise ä e und k e liegen in diesem Kreise.

Man mache In — 90°, dann istn § auch yv°, weilbeide Bogen auf dem Kreise ä e senkrecht stehen. DerWinkel §ni hat also zum Maaß den Bogen §i, wel-cher deb Seite ä e gleich ist, die 80° hat. In demDreieck mn 0 muß also der Winkel mn 0 — 100° seyn,da sein Nebenwinkel oni^-8o° ist. (II.)

4) Man lege endlich durch k und r einen größtenKreis, so steht dieser auf I e senkrecht, da I der Poldes Bogens r k ist. Der Pol des Bogens Is wird indiesem Kreise liegen und zwar in rr>, wenn man w r" yo° macht, in s wird dann auch yc>° seyn, weilbeide Bogen ni s und nr r auf dem Kreise I e senkrechtstehen.

Der Bogen rs ist das Maaß des Winkels bei w.Also hat der Winkel 0 in 11 so viele Grade als der Bogenr 8, welcher der Seite le gleich ist, die 38° hat. (M-)

5) In dem Dreieck rr> n 0 ist also r

der Winkel m 0 n 60° nach I-

der Winkel ru ri 0 ^ 100° nach II-

und der Winkel 0 m n 38° nach III-

Wir haben also ein Dreieck inrio auf der Kug^gezeichnet, in dem ein Winkel 33°, einer 6o° und einer

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