Buch 
Die höhere Rechenkunst und ebene und sphärische Trigonometrie für die Oberlandmesser des Grossherzogthums Berg / herausgegeben von Dr.J.F. Benzenberg
Entstehung
Seite
295
JPEG-Download
 

VI. Fall.

! Gegeben sind in dem Dreiecke ade (Fig. 8.) alle> drei Winkel s 8 und c.

Man soll auf der Kugel ein Dreieck beschreiben, dasdie gebenen Winkel hat.

a sey 38°b sey 60°c sey roo°

Auflösung.

») Man construire ein Dreieck ckeI (Fig. 9. Taf. IV.)indem die eine Seite 38°, die andere 6o° und die dritteäs 160 — »so 8o° sey. In diesem Dreiecke hatalso die erste und zweite Seite so viele Grade, als inj dem gegebenen Dreieck die Winkel a und K haben, undj die dritte Seite hat so viele Grade, als der Nebenwin-kel von c hat.

Man verlängere ä I bis 90" — ä 8ebenfalls ä e bis 90" — ä §und I o bis 90° ^ I r

Ferner mache man Ik — 90°

ei — 90°und- o s --- 90°

») Man lege durch § 8 einen größten Kreis, so ist ä derPol dieses Kreises, und die Pole der größten Kreise, ä«und ä l liegen in diesem Kreise §8, weil sie senkrecht auf! ihm stehen.

Man lege durch r und k ebenfalls einen größtenI Kreis, so ist der Pol dieses Kreises, und die Pole derj Kreise ä l und I« liegen in diesem Kreise rk-