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Die höhere Rechenkunst und ebene und sphärische Trigonometrie für die Oberlandmesser des Grossherzogthums Berg / herausgegeben von Dr.J.F. Benzenberg
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311
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die Seite 6 können wir aber mit diesem Satze nichtfinden, weil sie nichts Bekanntem gegenüber liegen.Daß wir die Größe der Seite L finden konnten, kamdaher, daß sie dem bekannten Winkel 8 gegenüber lag.

3) In dem Dreieck a 8 c Fig. 4 . Taf. IV. soll gegebenseyn der Winkel s, die Seite und die Seite D, ge-sucht wird der Winkel 8 .

Wir haben nun wieder:

«irr. ^ : sin. n —«irr. L : sin. 8,

^ . . kin. ü : sin. 8

UNd 8 --- -:---

sin.

8o§. sin. a — 1oF. siri. 86°, 27^" 9,9991669IvZ. sin. L 1c>§. 8in. 42°, 87^ — 9,8306202

19,8297861

Io§. sln. — Io§. sin. 64°, 20^ — 9,9548834

los. sin. 8 — 9,8749027 — 48°,34'Der Winkel 8 ist also 48 °, 34'.

In diesem Falle konnten wir wieder die Größe desWinkels 8 bestimmen, weil er etwas bekanntem gegen-über lag, nemlich der Seite 18 Hingegen o und L blei-ben uns wieder unbekannt, weil sie nichts bekanntem ge-genüber liegen.

4) In der ebenen Trigonometrie kann man mit demSatze: daß sich die Sinus der Winkel verhal-ten wie die Seiten, welche diesen Winkelngegenüber stehen, ungleich mehr Fälle auflösen, alsman es in der spharischen mit dem ihm gleichbedeuten-den Satze kann: daß sich die Sinus der Winkelverhalten wie die Sinus der diesen Winkelngegenüber stehenden Seiten.

Die