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drei Stücke von einem Dreieck gegeben sind, man gleich ^das fünfte oder sechste finden kann, ohne vorher dasvierte zu suchen, statt daß wir zuerst das vierte, dann das >fünfte, und endlich das sechste suchten. '
Will man das ganze Dreieck kennen lernen, d. h. allefeine sechs Stücke, so ist das Rechnen nach der Formelvon weiter keinem Nutzen, denn ob man das sechste odervierte zuerst findet, ist dasselbe. Will man aber in einemDreieck blos das sechste Stück kennen lernen, dann istes Vortheilhaft nach der Formel zu rechnen, weil mandann das vierte und fünfte nicht zu suchen braucht.
So muß man z. B. wenn man unmittelbar nach denLehrsätzen rechnet, 12 Logarithmen schreiben, um dieEntfernung zweier Orte auf der Erdkugel zu finden, derengeographische Länge und Breite gegeben ist, statt daß ^Cagnoli bei einem solchen Beispiele, (Seite 283 seinerTrig.) wo er nach der Formel rechnet, nur 7 zu schrei-ben hat. Indeß muß Cagnoli auf die Vorzeichen achtgeben, ob die Linien -s- oder — sind, welches man nichtnöthig hat, wenn man unmittelbar nach den Lehrsätzenrechnet, weil man Hiebei immer weiß, ob das Gesuchtespitz oder stumpf ist. (Nach §. 24.)
Es schien uns deswegen am besten zu seyn, daß einAnfänger immer den einfachern und leichtern Weg gehe,wenn er auch einige Zahlen mehr zu schreiben hat. Ister aber durch eine längere Uebung recht vertraut mit dentrigonometrischen Rechnungen geworden, so thut er wohhein vollständiges Werk über die Trigonometrie durchzu«studiren , und sich mit allen Formeln und Rechnungsab-kürzungen bekannt zu machen. Wir können hiezu kein
besseres