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Die höhere Rechenkunst und ebene und sphärische Trigonometrie für die Oberlandmesser des Grossherzogthums Berg / herausgegeben von Dr.J.F. Benzenberg
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348
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sich in, einem gegebenen Falle nicht gleich besinnen kann, si

nach welcher Formel man zu rechnen habe. . höhci

Wir haben hier eine solche Tabelle nicht aufnehmen >

wollen, weil wir glaubten, daß der Anfänger wohl thue, ^immer unmittelbar nach den Lehrsätzen ?u rechnen, da esbei ihm noch nicht so sehr darauf ankommt, daß er schnell ^

rechnet, sondern daß er mit Uebersicht und mit Sicher-heit rechne, und daß er bei jedem Theile der Rechnungsich Rechenschaft könne ablegen: warum er so rechne?

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^r'ir schließen hier den theoretischen Theil, mit einer t sM

kurzen Uebersicht des durchlaufenen Weges. Im zweiten

Theile hatten wir die Rechenkunst des täglichen Lebens kam

mit ihren Anwendungen. Wir sahen, daß sie beschrankt

war, weil sie die entgegengesetzte Größen von ihrer Ke- kw,,

trachttmg ausschloß — und erst in diesem Theile erhielt

die Rechenkunst ein größeres Feld, als sie bei der Zah-

lengrößen darauf Rücksicht nahm, ob sie bejaht oder vcr- Die

ncint wären. bei

Zugleich wurden die Buchstaben als allgemeine und

kürzere Zeichen der Größen statt der Zahlen eingeführt,

und die Rechenkunst erhielt durch sie den neuen Namen „ns

der Buchstabenrechenkunst. Wir lösten nun jene Aufga- ^ jede

ben, welche unter dem Namen der algebraischen Aufga- das

ben bekannt sind, durch eine öftere Verwandelung und Mii

eine zweckmäßige Verbindung der Gleichungen. Iah

Darauf