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Die höhere Rechenkunst und ebene und sphärische Trigonometrie für die Oberlandmesser des Grossherzogthums Berg / herausgegeben von Dr.J.F. Benzenberg
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winke! mit Hülfe der Wasserwege, und der Unterschiedist die Neigung der Wafferwage gegen die Achse des Sex-tanten. — Wir kommen hierauf noch einmal in folgendenParagraphen zurück.

§. 7 .

Winkelmessen mit dem Spiegelsextanten.

, Die verschiedenen Operationen beim Winkelmessen er-fordern eine gewisse Ordnung, in welcher sie aufeinanderfolgen müssen. Nur bei einer klaren Uebersicht weiß manwas schon geschehen ist, und was noch geschehen muß.Es geschieht nichts doppelt, nirgend ist Stockung, dieArbeit schreitet immer stetig fort, und gewährt dem Be-obachter das Vergnügen, welches man bei sedem wohl-geordneten Geschäfte empfindet. Bei der Verwirrung,welche aus Mangel an Ordnung und Uebersicht entsteht,wird die Arbeit lästig. Vorzüglich ist dieses bei geome-trischen Operationen der Fall, wo zuletzt alles schließenmuß, und wo der Beobachter sich nicht einmal durch fal-sche Angaben herausreißen kann, ohne die Verwirrungnoch größer zu machen.

Beim Winkelmessen mit dem Spiegelsextanten kom-men mehrere Umstände vor, welche den Winkel verfäl-schen können, und die man sorgfältig in Betracht ziehenmuß, wenn man den wahren Winkel erhalten will.

r) Nachdem man alle Fehler des Spiegelsextanten unter-sucht und berichtigt hat, so kann man mit dem Winkelmes-sen anfangen, wobei folgende Ordnung beobachtet wird:

Man bereist zuerst die Gegend, und besteigt alleTlmmspjtzeu, und sieht welche Orte man von ihnen se-

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