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hen kann. Dieses bemerkt man sich in fein Tagebuch,und damit man keine überschlage, so sucht man den gan-zen Horizont mit dem Taschenfernrohr ab. Zugleich be-merkt man sich alle hochliegende Bäume, Windmühlen,und einzelne Berge, welche man für Signalpunkte dien-lich halt. Hiernach zeichnet man sich nach dem Augenmaaßsein kleines Drciecknetz, und wählt die Dreiecke aus, wel-che man messen will, und bestimmt zugleich die Punkte,wo man Signale errichten muß, um die Verbindung un-ter den Dreiecken zu erhalten.
2) Beim Winkelmessen in Thurmspitzen sucht der Geo-meter immer so hoch wie möglich zu steigen, und wennes angeht bis oben in die Spitze zu den kleinen Fenstern,wo die Schieferdecker gewöhnlich Heraussteigen, wenn siedie Wetterfahne aufsetzen. Sind keine Fenster in derSpitze, so machten welche mit Setzlucken, welche vonaußen mit Schiefer bekleidet werden, und nur wenig ko-sten. In diese Fenster nagelt er ein Brettchen wie einTaubenschlag , und auf dieses stellt er seinen Sextanten.Es ist ein großer Vorzug, den dieses Instrument vor al-len andern hat, daß man so leicht ein Plätzchen findet,wo man mit ihm ganz bequem beobachten kann. In-halte öfter in Zeit von wenigen Stunden in einer Thurm-spitze das schönste Local für Beobachtungen mit dem Spie-gelsextanten gehabt, indeß es mir unmöglich würde ge-wesen seyn, mit einem andern Instrumente nur einenWinkel zu messen. Oft muß man des Instruments we-gen ein Signal bauen, das 100 oder 200 Francs kostet.Hingegen mit dem Spiegelscxtanten steigt man auf einenBaum, nagelt ein Brettchen in den Gipfel, und beobach-tet bequem wie auf der Erde.
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