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Die höhere Rechenkunst und ebene und sphärische Trigonometrie für die Oberlandmesser des Grossherzogthums Berg / herausgegeben von Dr.J.F. Benzenberg
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395
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Wir fanden aber bald- daß es viel bequemer sey/ wennman statt der Zeichnung gleich dabei schriebe was gesche-hen müsse.

Dieses geschah aus folgende Weise:

Nachdem die Perpendikel auf ^ und L gemessen, unddie Entfernung von I und V geschätzt waren, so wurdeim Journal - in dem jeder Winkel eine Seite einnahm -folgendes unten am Rande bemerkt:

Perpendikels2,4 Fuß Entfern, von 1 ,2Stund, geschätzt,

Perp. L4,3 - - - - 23080 Fuß gemessen.

1) Die Summe wird abgezogen- (wenn nemlich dergemessene Winkel innerhalb des wahren lag) wie Fig, 14»

Oder 2) die Summe wird addirt - (wenn nemlich derwahre innerhalb dem gemessenen tag.)

Oder 3 ) die Differenz wird abgezogen- (wenn dergemessene Winkel neben dem wahren lag) und ^ größerals 6,

Oder 4) die Differenz wird addirt - (wenn der gemes-sene neben dem wahren liegt) und Ü größer als I.

In dem Falle das Instrument in dem Schenkel desbahren Winkels stand- schreibt man blos drunter: dieSumme wird abgezogen öder addirt. (je Nachdem manvor oder hinter dem wahren Mittelpunkte stand). Mankönnte statt Stimme eben so gut Differenz setzen - da indiesem Falle der eine Perpendikel immer Null ist,

§. y»

ReducireN dek Winkel auf den Horizont»

Alle Winkel müssen horizontal gemessen werden - weilÄe Dreiecke in einer wagcrechten Ebene liegen. Es ist

aber