Fernrohr fetzen, und hinter diese einen Spiegel miteinem Gewerbe der sich bis auf 45 Grad drehen läßt.i Mit diesem kann ein Beobachter die Höhenwinkel neh-men ohne das Auge vom Fernrohre abzuwenden. Dadie Wafferwage unterhalb dem Fernrohre sitzt, so mußman den Sextanten beim Messen umkehren und die^ Theilung nach oben stellen, wodurch die Höhenwinkel rück-! märts abgelesen werden, und djeTiefenwinkel vorwärts Null.Nachdem wir vom Messen der Höhenwinkel gehandeltwelche der Beobachter beim Reduciren gebraucht, sokommen wir auf die Rechnung, die hiemit verknüpft ist.
Aus dem gemessenen schiefen Winkel und aus dengemessenen Höhenwinkeln seiner Schenkel, den wahrenhorizontalen zu finden, ist eine Aufgabe welche sich durchebene Trigonometrie sowohl, als durch sphärische auf-i lösen läßt. Wir wollen uns mit beiden Auflösungen jetztnäher beschäftigen-
In Fig. 18. sey der gemessene schiefe Winkel,und LLO der gesuchte horizontale, so sieht man leichtdaß die Länge der Schenkel auf die Größe des Winkelskeinen Einfluß hat, und daß beide Winkel dieselbe blei-ben, die Gegenstände mögen nah oder entfernt seyn.Man setze ^ 6 — L6 — 1 — sin. rar,
So kann man in dem rechtwinkligten Dreieck KLOalle sechs Stücke finden, weil dex Höhenwinkel bei 6 ge-messen ist,
Dasselbe gilt von dem DreieckeDa man i; I) — l? L kennt, lo kennt man auchAuch kennt man in dem Dreiecke den Winkel
bei L weil er gemessen ist, und die beiden anliegendenSeiten sind — ». Folglich kann man die Seiteberechnen. In