,) Man stellt die Alhidade des großen Spiegels aufNull der Theilung.
2 ) Man dreht die des kleinen Spiegels so lange her-um, bis beide Bilder des Gegenstandes l, einanderdecken. Alsdann sind beide Spiegel auf dieselbe Weiseparallel, als beim Sextanten.
3) Man dreht den großen Spiegel links herum, bisder Gegenstand 5 im Felde des Fernrohrs durch doppelteReflation erscheint, und den anderen D, deckt. DerWinkel, der z. B. 5o" hat, wird abgelesen, und ist danneinmal gemessen, auf dieselbe Weise, als wenn er mitdem Sextanten wäre gemessen worden.
4) Man dreht nun das Fernrohr mit dem kleine»Spiegel ebenfalls links, bis es auf den Gegenstand 8ist. Beide Spiegel sind dann wieder parallel.
5) Man dreht das ganze Instrument herum, so daßdas Fernrohr wieder auf den ersten Gegenstand zu ste-hen kommt.
6) Man dreht den großen Spiegel bis er wieder antdem Gegenstand 8 steht, und der Winkel ist zweimalgemessen. Beim Ablesen findet man den doppelten Win-kel — i»o".
Man fieht leicht, daß man auf diese Weise die Win-kel 3, 4, 6 .... mal messen kann, bis man über den gan-zen Kreis des Instruments ist, wo sich dann am Endedie Fehler der Eintheilung und der Excentricität gegeneinander aufheben; denn was an einer Seite die Gradezu klein sind, das sind sie an der andern zu groß, daalle zusammen immer wieder 36» machen müssen.
Meyer schickte seine Mondtafeln nach England nebsteiner Abbildung und einem Modell von Spiegelkreise.
Indeß