London ist. Dieses ist die berühmte Aufgabe für dieMccreölange. —
Meyer hatte mit Hülfe seiner genauen Mondbeob-achtungen solche Tafeln berechnet. Allein nun fehlte esan einem Instrumente mit dem man die Winke! auf derSee, so genau messen konnte, als hiezu erforderlich war.Der Hgdleysche Spiegelsextant war damals ungefähr 20Jahre bekannt, allein er war noch sehr unvollkommen.Man konnte mit ihm die Winkel nicht genauer als bisaufs oder 3 Minuten messen. Dieses ist hinreichend fürdie Polhvhe,, weil wenn der Schiffer seine Polhöhe bisauf 3 Minuten oder ^ Grad kennt, so weißer bis aufeine deutsche Meile, wo er, in Hinsicht seiner geographi-schen Breite, ist; allein dieses ist nicht der Fall mit dergeographischen Lange; denn eui Fehler von 2 Minuten inder gemessenen Monddistanz, macht die Lange schon umeinen ganzen Grad fehlerhaft. Meyer kannte denSpiegelsextanten nur aus Beschreibungen — er selberhatte nie Gelegenheit gehabt einen zu sehen. Er wandtenun auf dieses Instrument sein ^rtikcium, lV 1 n 1 iH.,Iioa-licmi-- an, und erfand den Spiegelkreis, welcher vonihm den Namen hat, und der Taf. VI- Fig. 4. abgebil-det ist. Man sieht aus der Abbildung, daß zwei Alhida-den darauf sind, die des großen Spiegels, und diedes kleinen, auf welcher zugleich das Fernrohr sitzt.Beide drehen sich um den Mittelpunkt des Kreises, undman kann jede besonders herumdrehen, ohne die anderezu bewegen.
Das Winkelmessen geschieht mit diesem Instrumenteauf folgende Weise:
1) Man