möglich den doppelten Winkel zu messen, ohne daß mandie Spiegel parallel stellte. ,
1) Man richtet das Fernrohr, nachdem es festgestelltworden, auf den Gegenstand rechts auf 8, indem mandas ganze Instrument im Kreise herumdreht.
2 ) Man stellt denn das Instrument fest, und läßt denGegenstand D links im großen Spiegel reflektiren, bisbeide sich decken. Man liest dann die Alhidade des grü-ßen Spiegels ab, die z. B. auf 20 ° steht.
3) Dann dreht man den ganzen Kreis herum, bis ldas Fernrohr auf den Gegenstand D kommt, und stellt ^ihn dann wieder fest.
4) Man dreht dann die Alhidade des großen Spie-gels herum, bis diese auf 5 steht, liest den Winkel ab,der z. B. ist. Hievon die 20 ° abgezogen, gibtfür den doppelten Winkel c«o°, und für den einfachen Zo°.
Hicbei wird vorausgeseht, daß die beiden Gegenstände,auf die man mißt, gleich hell sind, wie dieses bei ir-dischen Gegenständen häufig der Fall ist, und ich habemich dieser Methode selbst beim Geplanten bei der Mes-sung kleiner Winkel oft mit Vortheil bedient, wie wirdieses eben bei der Bestimmung des Collimationsfeh-lers hatten.
Will mair auf diese Weise multipliciren, ohne denSpiegel parallel zu stellen, so verfahrt man Hiebei auffolgende Weise.
5) Nachdem man den Winkel doppelt gemessen hat,so steht das Fernrohr aufD, und der grüße Spiegel dann5cG auf 8. Man dreht nun den Kreis 5o° links her- ^um, so daß das Fernrohr außerhalb dem Winkelkommt. Der große Spiegel geht dann von 8 auf k -