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Die höhere Rechenkunst und ebene und sphärische Trigonometrie für die Oberlandmesser des Grossherzogthums Berg / herausgegeben von Dr.J.F. Benzenberg
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417
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i und man sieht rm Fernrohr blos den doppelt reflektir-ten Strahl von D.

6 ) Man stellt dann den Kreis fest, löst die Alhidadedes Fernrohrs, und dreht das Fernrohr 100 Grad rechts,so daß es wieder auf § kommt.

7) Ist dieses geschehen, so dreht man den Kreis! wieder 50 ° zurück. Das Fernrohr kommt dann wieder

> auf den Gegenstand links auf , und der große Spiegel1 steht 5 o° außerhalb dem Winkel.

^ L) Man löst dann die Alhidade des großen Spiegels,welche von der vorigen Messung noch auf 120° stand,läßt sie 100° durchlauft», und sie kommt auf den Ge-genstand rechts auf 8 . Hier stellt man sie fest und liest

> ab. Sie steht dann auf 220 Grad. Hievon die ersten^ abgezogen, bleibt für den vierfach gemessenen Win-t kel 200 Grad.

! Indem man also die Bilder viermal zur Berührung! gebracht, hat man auch den Winkel viermal gemessen.Nach Meyers Methode hat man ebenfalls den vierfachenWinkel, wenn man die Bilder viermal zur Berührungbringt, nur muß man zwischendurch auch noch die Spie-gel viermal parallel machen. Um dieses zu vermeiden,schlug Meyer vor, an die Alhidade des großen Spiegelsein krummes Aermchcn zu machen, an das sich die Al-hidade des Fernrohrs anlegte, wenn die Spiegel paral-lel waren. Diese Einrichtung hat man bis jetzt noch ankeinem Spiegelkreisc angebracht, obschon sie sehr bequemI seyn würde, wenn ein Gegenstand viel und der anderewenig bicht hat, weil man dann den schwach erleuchtetenimmer im Fernrohr behalten kann, ohne den Kreis um-! Zukehren.

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Man