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Die höhere Rechenkunst und ebene und sphärische Trigonometrie für die Oberlandmesser des Grossherzogthums Berg / herausgegeben von Dr.J.F. Benzenberg
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^ 3) Die Spiegel müssen einen Winkel miteinander / der

machen, der genau die Hälfte des zu messenden ist.

Sicht man nun im Fernrohr den einen Gegenstand, 1° "

und den andern nicht, so kann dieses daher kommen, den

daß die Spiegel nicht den gehörigen Winkel miteinander N^rimachen. Es kann aber auch daher rühren, daß das In- die

strument nicht in der Ebene des zu messenden Winkels Kre

ist. In dieser Ungewißheit ändert der Beobachter bald dein

die Neigung der Ebene, bald die Größe des Winkels, daß

und da er oft die eine ändert, wenn er die andere än- iuch

dern sollte, so verliert er viele Zeit mit Suchen.

Sind aber fliegende Vernicre auf dem Kreise, so hat best

er nur bei den beiden ersten Beobachtungen dieses Suchen, Zro

bei den folgenden lehnen sich die Mhidaden an den Ver- em

nier, er weiß, daß beide Spiegel den gehörigen Winkel ""d

haben, und daß, wenn er beide Bilder nicht im Felde öeL

hat, dieses daher rührt, daß die Ebene des Kreises nicht ^cl

in der Ebene des Winkels liegt, und er hat also diese auf

nur zu drehen, um beide Bilder zusammen zu haben.

Für die Beobachtungen zur See war die Troughtouschc der

Verbesserung des Kreises vielleicht noch wichtiger als dieBordasche. Die Erfahrung hat mich gelehrt, daß es be- da<

quemer ist mit einem Meyerschen Kreise zu beobachten, 8^

der fliegende Derniers hat, als mit einem Bordaschen ^

der keine hat. Selbst bei den Beobachtungen auf dem ^

festen Lande, wo man alle Winkel vom Statife mißt, 2r

sind die fliegenden Verniere recht angenehm. Obschon ^

hier die Einrichtung des Statifs es schon mit sich bringt,daß der Kreis sich immer in der Ebene des Winkelsdreht, wenn er einmal drinn ist, und diese Ebene sich danicht ändert, wie es bei himmlischen Gegenständen wegen

der