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aber nebenher geht. Sind dann zwei Feldmesser, so ge-hen diese ein Paar hundert Schritte auseinander, indemsie sich beide ansehen, bis jeder den andern in der Rich-tung seiner Thurmspitze sieht.
Ist die Linie abgesteckt, so mißt man mit der Kitte,wie weit von einem Signal zum andern ist, damit maneine Uebersicht über die Länge der Linie bekommt.
Da man fast nie bis an den Kirchthurm messen kann,so schlägt man außerhalb des Dorfs, etwa 6 oder 800Fuß vom Thurme entfernt, einen Pfahl ein, und in die-sen einen Nagel, welcher dann der Anfangspunkt der Li-nie ist. Die Entfernung von diesem bis in den Mittel-punkt des Kirchthurms wird dann nachher durch ein Ne-bendreieck bestimmt.
Man kann, wenn man sehr gleichen Boden hat, dieRuthen über die Erde legen, indem man vorher eineschwere Walze von 1 Fuß Breite über den Boden zieht,damit die Ruthen immer ganz gleich liegen. Nur hatdieses das Unangenehme, daß, wenn es während derMessung regnet, die Ruthen sehr schmutzig werden, undsich leicht Sand zwischen die Köpfe setzt, wodurch dasgenaue Aneinanderschlicßen derselben erschwert wird. Ichzog es deßwegen vor, die Standlinie über Brücken zumessen. Diese bestehen in 4 Zoll breiten Weiden -oderTannenbrettern, wo an den Enden ein Pfahl von 1 FußLänge untergenagelt ist. Mit diesem wurden sie in daslockere Erdreich eingedrückt, so daß sie'nur 3 oder 4?^über der Erde bleiben. Jede Brücke war 10 Fuß lang,und blieb von der nächsten 1 Fuß entfernt.
Beim Messen der Standlinie wurden zwei Trigonomk-ter und zwanzig Landmesser gebraucht. Die Standlimc
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