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Richtung zu bringen. Sie hatten kein Fernrohr, womitsie die Flagge im Thurme beobachten konnten, und hattensich deßwegen von 1000 zu 1000 Fuß aufgestellt, um dieZeichen fortzupflanzen. Allein in dieser telegraphischen Li-nie war bald hier bald dort Unordnung, und die Zeichenkamen nicht bis ans Ende. Als ich ihnen nachher einTaschenfernrohr schickte, so sahen sie die Fahne vom Endeder Linie, und die Signalstange stand in zehn Minuten.
Es ist kaum glaublich, welche Vortheile uns die achro-matischen Taschenfernröhre bei diesen langen Linien ge-währten. Indem sie unser Auge ums Zehnfache verstär-ken, bringen sie zugleich eine zehnfach größere Schnellig-keit in die Operationen, — ohne daß sie zugleich dieHindernisse vermehren, welche immer eintreten, wenndie Schnelligkeit durch die Anstellung einer größer» An-zahl Menschen soll erhalten werden. Dieses ist die vor-theilhafteste Vermehrung der Kräfte, wo mit der größernKraft nicht auch der Widerstand, und mit der größernGeschwindigkeit nicht auch die Friktion wächst, wie die-ses immer der Fall ist, wenn man, um sie zu erhalten,mehr Menschen und mehr Räder in der Maschiene ge-braucht.
Kann man die Standlinie so wählen, daß ihre End-punkte zwei Thurmspitzen sind, so ist dieses Vortheilhast.Man hat dann zwei natürliche Signale, die man aufgroße Entfernungen sieht, und die zugleich Dreieckpunktesmd. Auch kann man sich leicht beim ersten Besehen derEtandlinie zwischen zwei Thurmspitzcn in die Linie ein-stellen , wenn man nemlich ein Hinderniß, als z. B. einWasser, ein kleines Schlagholz oder ein Haus antrifft,und man wissen will, ob die Linie hindurchfällt, oder
2Ü * aber