der Flüsse richtet. Diese Distrikte bringen Zusammen-hang in die Abschätzung. Sie sind für diese ungefährdasselbe, was die Dreiecke des ersten Rangs für dieMessung sind.
Bei der Abschätzung geht man von folgenden Grund-sätzen aus:
1) Ein Acker wird gewöhnlich um so theurer bezahlt,je fruchtbarer er ist. Der Ertrag hat also einen großenEinfluß auf den Kaufpreis, und man kann von diesemimmer einigermaßen auf jenen schließen.
2 ) Einen noch größer« Einfluß hat der reine Ertragauf die Pachtpreise. Denn wenn auch jemand einenAcker aus Liebhaberei ein wenig zu theuer bezahlt, sowird doch keiner aus Liebhaberei zu theuer pachten.Man kann also mit großer Sicherheit von den Pacht-preisen der Aecker auf ihren reinen Ertrag schließen.
3) Endlich kann man den reinen Ertrag aus demrohen Ertrag entwickeln, wenn man von diesem alle Kul-turkosten abzieht.
Er sammelt deswegen alle Kaufbriefe, um aus ihnenden mittlern Kaufpreis zu entwickeln. Eben so sammelter alle Pachtbriefe, um die mittleren Pachtprcife zu fin-den. Endlich sammelt er alle Nachrichten über den mitt-leren Ertrag der Aecker in gewöhnlichen Jahren. Nach-dem' er hiebe i die Meinungen der verständigsten Ackerleutefeines Distrikts zu Rathe gezogen, so arbeitet er eineTabelle über den reinen Ertrag der verschiedenen Kultu-ren des Ackerdistrikts aus, wobei jede Kulturart, wenig-stens in drei und höchstens in fünf Klaffen getheilt werden.
Diese Tabellen werden an den Direktor der Vermes-sung geschickt, welcher alle drei Monathe die Trigonomettt
und