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Die höhere Rechenkunst und ebene und sphärische Trigonometrie für die Oberlandmesser des Grossherzogthums Berg / herausgegeben von Dr.J.F. Benzenberg
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Beispiel: Eine Luftschicht von 12 Fuß Höhe, diemit 20 Pfund gedrückt wird, ist also doppelt so dicht,und übt einen doppelt so starken Druck aus, als eineandere von gleicher Höhe, die mit io Pfund gedrückt! wird.

Daher verhält sich der Druck der ersten Schicht ^ —Lzu dem Druck, den die erste Schicht trägt, zu Lwie der Druck der zweiten Schicht . L — L

zu dem Druck, den die zweite Schicht trägt, also zu 6

Also ^ — R : L ^ D — L : 6.

Aus demselben Grunde ist D —6:6^6 —I):Ound 6 —O 19 —L: L.

5 ) Wenn man in einer geometrischen Gleichung dieersten und zweiten Glieder zusammen addirt, so erhältman eine neue geometrische Gleichung.

Also /r ——D —

Und da sich in dieser die Zeichen -j- und — gegen einan-der aufheben, so hat man ^ : L — L : 6und B : 6 — 6 : Ound L : v --- L ; 1? u. s. w.

Die Verhältnisse bilden aber eine geometrische Reihe,nemlich : L ^ L: 6 — 6 :0 --- O : L „. s. w.

Der Druck der Atmosphäre nimmt also nach einergeometrischen Reihe ab, indeß sich die Anzahl der Schich-ten nach der arithmetischen Reihe 1, 2, 3 , 4 vermindert,nach welcher der Beobachter in hie Höhe steigt, welchessollte erwiesen werden.