Fragt man mm: wie viel leichter ist die Luft als -Quecksilber von 8" R. wenn sie von einer Quecksilbersäulevon 28 Zoll zusammengedrückt wird, die auch 8° warm ^ist? soistdicAntw. iv^Zmali—'Die Ausdehnung des Quecksilbers kommt also hieb«zweimal in Betracht, und zwar mit entgegen gesetzten !Zeichen , so daß sie sich gegeneinander aufheben, die Cor- lrektion für die Wärme ist also iv-sgZmal 1-s-^ ^ —10889.Dieses mit 2^ multiplicirt, gibt 26408 Fuß für die be-ständige Zahl. Das heißt: eine Luftsäule von 26408 Fuß ,von gleichförmiger Dichtigkeit, und von 8° Wärme, 'welche mit 28 Zoll Quecksilber zusammengedrückt ist, dasauch 8° Wärme hat, ist so schwer als eine Quecksilbersäulevon 26 Zoll, die auch 8° warm ist. *)
Beim Beobachten nimmt man aus der oberen undunteren Wärme der Luft das Mittel, und nimmt an, 'daß die ganze Luftsäule diese mittlere Wärme gehabthabe. Z. B. unten stand der Therm. auf 18° und obenauf 6°, so ist die mittlere Wärme 12°.
Um nicht nöthig zu haben, die beständige Zahl fürjeden Wärmegrad zu berechnen, so macht man sich einTäfelchcn wie folgendes:
Wärme
S. 48. der angeführten Schrift ist die Cvrccktion «re-gen der Wärme irrig zu —4212 angenommen wer-den. Sie muß seyn ^ — Wenn man
- nemlich nicht auf die Cvrrekkivn wegen der Feuchtigkeitder Lust Rücksicht nehmen will. Von dieser werden wirnachher reden. Führt inan aber eine besondere Rechnungfür die Feuchtigkeit der Lust, so ist diese Correkiien dieoben angeführte: ch- 4222»