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Die höhere Rechenkunst und ebene und sphärische Trigonometrie für die Oberlandmesser des Grossherzogthums Berg / herausgegeben von Dr.J.F. Benzenberg
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Meters, an der See wenigstens beiläufig bestimmen, in-dem man annimmt, daß für jede 600 Fuß Höhe chum 1° Rt kälter wird. Dieses leidet aber auch an ver-schiedenen Tagen bedeutende Ausnahmen, indem cstdiese Wärmeabnahme auf 400 Fuß 1°. beträgt, und oftauf 1200 Fuß, ohne daß man im Stande ist eine Ursacheso bedeutender Unterschiede anzugeben.

Ich will die Rechnung einer isolirtcn Beobachtung aneinem Beispiele erläutern.

Den 4. September 1810 beobachtete ich den Standmeines Reifebarometers im Hofpitio des Gotthards zu22,07 Zoll. Die Wärme der Luft war 10A Da dieserPaß ungefehr 6000 Fuß über der See ist, so mußte un-serer Annahme gemäß das Thermometer an der See auf20°, und das Barometer auf 28,18 Zoll stehen.

Also Log. von 28,18— 9487822,07 ^ 699390,24439

beständige Zahl für i 5 " — 26210 Fußgibt die Höhe des Berges zu 6406 Fuß.

Als ich spater meine Beobachtung mit einer Corre-spondirenden verglich, die in Aürch war angestellt wor-den, so fand ich die Höhe des Berges zu 6365 Fuß,also bis auf 40 Fuß dieselbe. Diese Uebereinstimmungist indeß nur zufällig, und rührt daher, daß am 4 - Sep-tember 1810 die Barometer gerade nahe bei ihrem mitt-lern Stande waren. Uebrigens bedarf es wohl kaumeiner Erwähnung, daß man bei einer so beiläufigen Rech-nung weder auf die Correktion für die Feuchtigkeit, nochauf die für die Schwere oder für die Daltonschc Theoriebraucht Rücksicht zu nehmen.

§. 24.