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Die höhere Rechenkunst und ebene und sphärische Trigonometrie für die Oberlandmesser des Grossherzogthums Berg / herausgegeben von Dr.J.F. Benzenberg
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mung der Erde befreit werden. Da man d ä kennt, sosieht man in den §. 26. und 27. mitgetheilten Tafeln nach,iric viel diele für die gegebene Entfernungen betragen,und corrigirt hiemit die Höhe aä. Man berechnet dennaufs neue das Dreieck adä, und findet, so die wahreEntfernung d ä, welche der Linie Km gleich ist, dafürso kleine Bogen die Sehnen und Tangenten nicht merk-lich von einander abweichen.

Beispiel. Die gemessene Höhe des Berges seyam—i2(»o Meter, und der beobachtete Höhenwin-kel aäb sey 20,45/, so ist der Tiefenwinkcl daä —87°,15 ^. Hieraus findet man die Seite b (I — 24982 Meter,oder die Entfernung vom Berge ungefehr 6 Stunden.Hiefür gibt die Tafel in §. 26. 49 Meter für die Erhö-hung des scheinbaren Horizonts. Nach §. 27. ist der Ein-fluß der Strahlenbrechung — 49 - 0,16 — 8 Meter. IndcmDreicck usä ist alsoaä —1200—-49— 8Met. —1143.Mit dieser corrigirten Seite aä berechnet man die Ent-fernung von k> ä aufs neue, vorher aber corrigirt manden stumpfen Winkel bei ck, der nicht genau 90 Grad ist,wie bei der vorigen Rechnung angenommen worden. Da10000 Meter Z24 Sekunden sind, so beträgt er bei 24982Meter Entfernung 90° 14 Minuten, und der Winkelbei a ist 87° 1^. Mit diesem Winkel, und mit der Seitevon 114Z, finden wir bcl — 25791 Meter, also ungefehri2nc> Meter kleiner. Dieses ändert den Einfluß der Krüm-mung der Erde um 4 Meter, welcher statt 49 nur 45 ist.Da hiedurch die Linie a ä um ungefehr ihrer Langegeändert wird, so müßte man die Rechnung zum dritten-male wiederholen. Allein man kann dieses leicht ver-meiden , indem man gleich bei der ersten Rechnung nach

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