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Die höhere Rechenkunst und ebene und sphärische Trigonometrie für die Oberlandmesser des Grossherzogthums Berg / herausgegeben von Dr.J.F. Benzenberg
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dem Augenmaaße die Entfernung des Berges schätzt, undnach dieser Schätzung die Verbesserungen, welche dieStrahlenbrechung und die Krümmung der Erde erfodern,vorher anbringt. Man wird sich nicht leicht in der Ent-fernung eines Berges um eine Stunde irren, nnd dieerste Rechnung gibt denn die Entfernung von Kä so ge-nau , daß man die zweite Rechnung als völlig scharf an-sehen kann.

Es ist nun noch zu untersuchen übrig, ob man ohnemerkliche Fehler die Linie 8 m so groß als die EntfernungK ä setzen dürfe, welche man berechnet hat.

Wir sehen eben, daß in unserm Beispiele der Winkelbei c — 14 Minuten war. Da das Dreieck c k> m gleich-schenklig ist, so ist der Winkel bei 8 — 89° 53 ^, undder Winkel äbm — 7^. Der Winkel käm ist --- 90°1^/ --- 89O Hge, und der Winkel 8mä — 8g0 53/.Die Seite k> ä fanden wir zu 28791 Meter, und die Rech-nung gibt für die Seite 8 m ebenfalls 28791 Meter, DerUnterschied beträgt kaum ein Paar Zehntel Meter,

Da es selten ist, daß man auf diese Weife horizon-tale Entfernungen bestimmt, die größer als 6 Stundensind, so braucht man auf ihn nie Rücksicht zu nehmen.

Außer der horizontalen Entfernung k> ä findet manauch die schiefe ak>, welche man ebenfalls als eineStandlinie ansehen, und aus ihr wieder neue Entfernun-gen bestimmen kann, Wie die Rechnung in jedem Fallegeführt wird, lehrt die Anficht der Figur. Man erhältbei den Messungen im Gebirge immer Pyramiden, so wiedie Figur §, 28., und man kann aus ihr immer leichtbeurtheilen, welche Linien und Winkel man messen, undwelche man berechnen muß,

tz. 32.