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Die höhere Rechenkunst und ebene und sphärische Trigonometrie für die Oberlandmesser des Grossherzogthums Berg / herausgegeben von Dr.J.F. Benzenberg
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§> Z2.

Das Barometer als Markscheidewerkzeug.

Die Markscheider nennen das Barometer die Queck-silber wage, und nivellircn mit ihm die Thäler, inwelche ihre Stollen zu Tage gehen, und oft auch ihreGruben. Doch geschieht das Letztere nur zur Probe,denn die Barometermessungen in Bergwerken können dieGenauigkeit nicht geben, welche die sogenannte Grubcn-züge geben, theils weil die Höhen immer geringe sind,und theils weil man in der Erde beim Flackern der Berg-werkslampe das Barometer nicht so genau ablesen kann,als wenn man zu Tage ist. Hiczu kommt noch, daß inden Bergwerken die Luft immer in Ruhe ist, weil diekalte Luft zu den Stollen einfällt, dann durch die Streckenzieht, und zu den Schichten endlich wieder heraus. Die-ser Wetterwechsel, welcher für den Bergmann so ange-7nehm ist, macht es schwierig, genau die Temperatur derabgewogenen Luftsäule zu bestimmen.

Herr von Vilefosse hat in den Jahren 1804 und5 ein großes Nivellement auf dem Harze mit dem Ba-rometer gemacht, Die Resultate davon finden sich inQilberls äsr dkr/sik 1808. Er hat bei dieser

Gelegenheit auch in den Bergwerken gemessen, und dieHöhen mit den Markscheideangaben verglichen. Ich willeinige seiner Messungen als Beispiel der Genauigkeit an-führen , welche sich mit dem Barometer in Bergwerkenerreichen läßt,

1) Den iZ. Februar stand daß Barometer an derHängebank der Grr»bc Dorothea zu 25,926 Zoll, Der

Wärme-