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Die höhere Rechenkunst und ebene und sphärische Trigonometrie für die Oberlandmesser des Grossherzogthums Berg / herausgegeben von Dr.J.F. Benzenberg
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Beobachtungen nicht wohl zu gleicher Zeit machen undaufschreiben.

Wir wollen jetzt einige Schallverfuche berechnen, umdie Genauigkeit zu prüfen, mit welcher diese Messungendie Entfernungen der Orte angeben.

Nach unserer Tabelle geben die oben angeführtenBeobachtungen von Bianconi die Entfernung des Klo-sters von der Festung Urbana im Mittel zu 8 o 856 Fuß.

Nemlich die den 19. Aug. 1740. gaben 81290 Fuß,und die den 7. Febr. 1741. gaben 80423

Unterschied 867

Den 12. Febr. 1741. stellte Bianconi Versuche überdie Geschwindigkeit des Schalls im Nebel an. Er hatteauf das Kloster auch eine Kanone bringen lassen, diesewurde zuerst abgefeuert, und in dem Augenblick, in demBianconi diesen Schall in der Festung hörte, brannte erauch eine Kanone ab, die dann in dem Kloster beobachtetwurde. Der Schall gebrauchte zu einem Hin - und Her-gänge >57 Sekunden. Das Thermometer stand auf demGefrierpunkte. Dieses gibt die Entfernung des Klostersvom Schlosse zu 80620 Fuß, und der Nebel scheint alsokeinen merklichen Einfluß auf die Geschwindigkeit desSchalls gehabt zu haben.

Diese Versuche wurden mit unvollkommenen Instru-menten angestellt. Wir wollen jetzt die Genauigkeit derSchallmessungen an solchen Beobachtungen prüfen, diemit ganz vorzüglichen Instrumenten angestellt worden sind.

Ich will jetzt als Beispiel die Ratingcr Schallversuchevom 3 . December 1809 nehmen, welche des Morgenszwischen 7 und 8 Uhr angestellt wurden. Die Luft war

heiter