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Die höhere Rechenkunst und ebene und sphärische Trigonometrie für die Oberlandmesser des Grossherzogthums Berg / herausgegeben von Dr.J.F. Benzenberg
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in dem man den Blitz von der Kanone sieht, drückt mandas Zeigerwerk an, und in dem Augenblick, in dem manden Schall hört, läßt man es wieder los. Es hat danngenau so lauge gegangen, als der Schall unterwegenswar. Mit einer solchen Uhr sind die Schallversuche an-gestellt , die ich nachher anführen will. Sie hatte Deci-malzeit, und theilte den Tag in 10000 Sekunden.

§. Z6.

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Ueber die Art, die Schallmessungen anzustellen,und über die Genauigkeit derselben.

Man richtet ein Fernrohr nach dem schallenden Kör-per , um genau den Augenblick zu beobachten, wenn derSchall entsteht. Bei den Schallversuchcn, die Lichten-bcrg in Göttingen machte, richtete er das Fernrohr nachdem Iakobithurm, wo er das Aufschlagen des Hammersauf die Glocke beobachten konnte. In dem Augenblick,daß er das Niederfallen des Hammers sah, drückte erdie Uhr an, und in dem Augenblick, in dem er den Schallhörte, ließ er sie wieder still stehen.

Bei den Versuchen in Ratingen richtete ich das Fern-rohr ausidie Batterie des Eiskellers zu Düsseldorf, wo dieKanonen standen. Ich hatte die Uhr neben mir im Thurmestehen, und hing das Thermometer außer dem Thurme auf,um die genaue Wärme der Rist zu erfahren. Ein zweitesThermometer wurde in Düsseldorf beobachtet. Während>ck) die Beobachtungen machte, schrieb mein Gehülfe denStand der Zeiger auf. Jede Minute wurde eine Kanoneabgefeuert, lind da der Schall ungefähr eine halbe Mi-nute unterwegens war, so konnte ein Beobachter die

Beobach-