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Die Schiebersteuerungen : mit besonderer Berücksichtigung der Locomotiven-Steuerungen / von Dr. Gustav Zeuner
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I. Abtheilmig. Zweiter Abschnitt.

£ — r cos io -|-

u \ l

sin 2 a>.

u \

ij r 'i

und wenn man hier, wie es für eine gute Dainpfvertlieilung immermöglich sein sollte, das letzte Glied, welches das Fehlerglied dar-stellt, noch wegen seiner Kleinheit vernachlässigen darf, so er-scheint die einfache Gleichung:

§ = r cos io -f-

stn oi.

(99)

also dieselbe allgemeine Form, wie sie bei allen bis jetzt untersuch-ten Steuerungen hervortrat.

Die vorstehenden Resultate gelten zunächst ausdrücklich unterZugrundelegung der Anordnung Fig. 16, Taf. IV oder Holzst. Fig. 39;wird dagegen der Gleitbacken ili nicht durch die Lenkerslange ETparallel der Schubrichtung OB erhalten und dadurch zum Auf- undNiedergleiten in der Coulisse gezwungen, sondern wird er in derCoulisse durch eine Schraube M festgehalten, so gelten vorste-hende Entwickelungen nicht ohne Weiteres; es unterliegt aber kei-ner Schwierigkeit, obige Formeln sogleich für diese veränderte'Annahme umzuformen. Dann ist nämlich (Holzst. Fig. 39) nichtmehr für einen gewissen Expansionsgrad ML — n constant, son-dern das ist mit der Länge JM der Fall, die wir genau genug durchy ersetzen können. Nun ist aber nach Gl. (94) :

u = y cos cp — ( b + x) sin cp,

und wenn wir hier, wie oben, setzen:

* 2p

sin co und cos cp

sin L w.

so folgt

sin io

sin co

sin 1 co.

sowie;

r L u

s in 2 co

sin 1 co

Benutzt man diese beiden Formeln zur Elimination von u ausGl. (98), so folgt nach einigen Reduclionen lur vorliegenden Fall;