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II. Abtlieilimg. Erster Abschnitt.
verschoben werden. Für diesen Grenzvverth giebt übrigens derSchnittpunkt U” iFig. 19 Taf. IV) die Kurbelstellung Ofl 3 und dieKolbenstellung £ ;s für den Beginn der Expansion; die Lange L,in Decimetern ausgedrUckt giebt das Expansionsverhältniss: 0,330.Eine stärkere Füllung ist nicht möglich, man müsste denn dieSchubstange so weit heben, dass der Gleitbacken M nahe an denDrehpunkt C der Coulisse kommt; dann kommt der Expansions-schieber ganz ausser Thätigkeit und der Vertheilungsschieber arbei-tet allein.
Bei vorliegender Steuerung kann man also das Expansionsver-hältniss nur zwischen den Werthen 0,135 und 0,330 verändernund diese Grenzen liegen sehr nahe bei einander.
Man überzeugt sich leicht, dass die Veränderung der ange-nommenen Dimensionen wenig an dem Besultate ändert und dasswir daher in der Praxis statt der Gonzenbach’schen Steuerungbesser andere Steuerungen benutzen, die eine stärkere Variation inder Expansion ermöglichen.
CAPITEL II.
Steuerung von Georges.
Auf Taf. IV in Fig. 20 ist die Steuerung von Georges*) imDurchschnitt dargestellt; der mittlere Theil S des Vertheilungs-schiebers hat ganz die Form eines Schiebers, wie sie bis jetzt allenUntersuchungen zu Grunde gelegt wurde. Der Schieber erscheintaber hier nach beiden Seiten verlängert, so dass durch die AnsätzeSjSj zwei Durchlasskanäle aa gebildet werden.
Auf diesem Schieber ruht die Platte cc mit zwei Spalten undauf dieser eine zweite Platte dd, die zugleich den Schieberkasten ineine obere und untere Ilälfte theilt und die mit der untern Platte ccfest verbunden ist.
Die obere Platte dd enthält zwei Spalten oder Durchlassöffnun-gen a 0 a 0 , die beliebig erweitert und verengt werden können, und
*) Armengaud, Publication industrielle, Tome IX. Civilingenieur, Band II1856. S. 200.