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Die Schiebersteuerungen : mit besonderer Berücksichtigung der Locomotiven-Steuerungen / von Dr. Gustav Zeuner
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II. Abtheilung. Zweiter Abschnitt.

sich diese auf doppelte Weise bewerkstelligen : einmal dadurch,dass man (wie bei der Steuerung von Georges) die Weiten a 0der Durchlasskanäle (Holzstich Fig. 49) veränderlich macht, einWeg, der allerdings bis jetzt in der Praxis wegen der constructivenSchwierigkeiten noch nicht eingeschlagen wurde; das andere Malliesse sich der Zweck dadurch erreichen, dass man die PlattenlängeFF X — 'il veränderlich macht. Das Gesagte lässt sich dadurch erzie-len, dass man die Platte in der Mitte spaltet und beide Theile voninnen nach aussen verschiebbar, verstellbar macht; diese Anord-nung ist unter dem Namen der Meyer’schen Steuerung bekannt,auf die wir weiter unten zurückkommen werden.

Vorher mag jedoch die andere Methode näherer Betrachtungunterworfen werden, nach welcher die Variation in der Expansiondurch Veränderung von r 0 und d 0 bei constantem Werthe von s er-zielt wird. Diese Methode, die schon von Polonceau befolgtwurde, ist in neuester Zeit vonGuinotle in sinnreicherWeiseweiter ausgebildet worden. Hierbei handelt es sich um gleich-zeitige Aenderung beider Werthe und das Gesetz dieser Aende-rung wird von dem Mechanismus abhängen, durch welchen dieBewegung des Expansionsschiebers erfolgt; der Fall, dass nur derVoreilwinkel d 0 variabel gemacht wird, bildet einen speciellen Falldes allgemeinen. Die von Polonceau und Guinotte erdachtenconstructiven Anordnungen lassen sich, wenn man sie mit Hilfe

unseres Diagram-mes näher unter-suchen will, auffolgenden allge-meinen Salz zu-

t'ig. 52.

* M.

X rückfuhren.

Ist wie früher

OD (Holzst. Fig.52) die Excentri-cität r des Ver-theilungsschie-berexcenters undd derVoreilwinkelund denkt mansich diese beiden

Grössen unveränderlich, dagegen die Excentricität OD ü = r 0 und