Steuerungen mit zwei Schiebern. Polonceau (Borsig).
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Position 5 und 6 ergeben; dabei rückt der Endpunkt der relativenExcentricität von D x nach D' x und der Mittelpunkt des relativenSchieberkreises von C nach C'. In der Praxis wird aber die Fragedie umgekehrte sein, man w 7 ird für ein vorgeschriebenes Expansions-verhiiltniss die Lage OD\ der Excentricität des Expansionsschiebersermitteln sollen. Wäre z. B. im vorliegenden Falle das Expansions-verhältniss 1 : 4 vorgeschriebeu, so bestimmt man die zugehörigeKurbellage OR und sucht den Durchschnittspunkt U, auf dem mitdem Radius s beschriebenen Kreise errichtet man nun im Mittel-punkte der Strecke OU ein Perpendikel; dieses schneidet die re-lative Centralcurve im Punkte G und das ist sofort das Centrumdes gesuchten relativen Schieberkreises, dessen Radius C'O ist;zieht man den Durchmesser OI) x desselben und parallel zur Verbin-dungslinie 1)I)' X die Strecke 01)\ , so ergiebt dieselbe die gesuchteLage der Excentricität des Expansionsschieber-Excenters und derWinkel YOI)\ ist der gesuchte Yoreilwinkel d 0 für das verlangteExpansionsverhältniss.
Nach dem oben Gegebenen bedarf das Gesagte keines weiternBeweises; es ist auch nicht weiter zu besprechen, wie man dieGrenzen bestimmt, innerhalb welcher man bei der gegebenen An-ordnung die Expansion verändern kann, man findet leicht dieüussersten noch zulässigen Lagen des relativen Schieberkreises,wenn man den Mittelpunkt C desselben auf der relativen Central-curve, d. h. hier auf dem Kreise NN, verlegt.
Wir gehen nun endlich auf die Anordnung näher ein, die Po-lo nceau selbst der Steuerung gegeben hat, um sie insbesonderefür den Gebrauch bei Locomotiven geeignet zu machen.
Fig. 2S Taf. V zeigt die Steuerung. Von den auf der Axe 0sitzenden beiden Excentern D und D 0 wird eine Go och'sehe Cou-lisse, wie wir sie in Abtheilung I, S. 103 bis 117, behandelt haben,in Bewegung gesetzt. Die Coulisse ist jedoch doppelt, d. h. mitzwei gleichen Führungen hergestellt. In der einen Führung lässtsich der Gleitbacken 1/ der Schubstange MN verstellen, die bei Ndie Schieberstange des Vertheilungsschiebers erfasst.
In der andern Führung verstellt sich der Gleitbacken M { , derSchubstange J/ 0 iV 0 , die den Expansionsschieber führt.
Das Verstellen der Gleitbacken durch Heben und Senken derSchubstangen MN und M 0 N Ü geschieht durch Steuerhebel AB undA u ß {) , welche von den Enden B und ß„ aus durch Stangen mit den
Zeuner, Schiebersteuerungen. 4. Auflage. 4 4