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II. Abtticiliing. Zweiter Abschnitt.
nach beiden Seiten verlängerte, sodass der Gleitbacken :l/ 0 nochüber die Angriffspunkte C und C 0 der Excenterstangen hinaus ver-stellt werden könnte; im Ganzen wird aber dadurch wenia ac-wonnen.
Dass die vorgeführte Steuerung auch für den Rückwärtsgangder Maschine in gleicher Weise wie für den Vorwärtsgang taug-lich ist, leuchtet ohne Weiteres ein; man stellt dann den GleitbackenM des Vertheilungsschiebers auf den äussersten Grad Rückwärts-gang und den Gleitbacken M {] des Expansionsschiebers auf irgendeinen Expansionsgrad Vorwärtsgang ein. Das Diagramm Fig. 27Taf. V gilt dann auch ohne Weiteres für den Rückwärtsgang.
Es verdient endlich noch hervorgehoben zu werden, dass diePolonceau’sche Steuerung neben dem Uebelstande, dass dieVeränderlichkeit der Expansion zwischen gewisse Grenzen einge-schlossen ist, noch den zeigt, dass der Arbeitsverlust, der aus derSchieberreibung entspringt, und zwar derjenige Theil, der alleinvom Expansionsschieber herrührt, um so grösser ist, je stärker manexpandirt. Bezeichnen wir nämlich den Durchmesser OD x desrelativen Schieberkreises Ol) mit r x , so ist der ganze Weg, den derobere Schieber auf dem unteren bei einer Umdrehung der Trieb-welle zurücklegt 4 . r x . Der aus der Reibung zwischen beidenSchiebern entspringende Arbeitsverlust ist aber dem Wege, alsoauch dem Werthe r x proportional, und da dieser Werth,wie aus Fig. 27 Taf. V hervorgehl, um so grösser wird, je stärkerman expqndirt, so ist dasselbe auch mit der Arbeit der Schieber-reibung der Fall. Eine ähnliche Bemerkung hätte auch bei der spe-ciellen Betrachtung gemacht werden können, die wir bezüglich derGonzenbach’schen Steuerung auf S. 189 vorgeführt haben.
CAPITEL III.
Steuerung von Guinotte.
Auf der Wiener Weltausstellung haben einige neue, höchstsinnreiche Steuerungsanordnungen wohlverdientes Aufsehen erregt,die theils im Modell, theils an ausgeführten Locomotiven vorhandenwaren, und welche der Erfinder Guinotte schon vorher in einer