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Die Schiebersteuerungen : mit besonderer Berücksichtigung der Locomotiven-Steuerungen / von Dr. Gustav Zeuner
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SteiKü'inifiiMi mit zwei Scliidimi. l’oloticciiii (Borsig).

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spiel ist s = 0,035™ angenommen worden) , so erhält man die bei-den massgebenden Durchschnitlspunkte L\ und U- 2 . Die durch //,gehende Kurl)elriclitung OH l gilt für den Beginn und die anderedurch U 2 für die Wiedereröffnung des Durchlasskanales. Die letz-tere Strecke , die bisher mit Position 6 bezeichnet wurde, fällt imvorliegenden Beispiele zufällig mit Position \ zusammen, bei wel-cher der Vertheilungsschieber eiten abschliessl; da Position 6 nichtvor Position I liegen darf, so ist hier mit der angenommenen Gleit—backenstellung J/ # (erster Grad Vorwärtsgang) zugleich die eineGrenze der Expansion für vorliegende Steuerung gegeben; einestärkere Cylinderlüllung ist nicht statthaft, weil sonst zweimal Dampfwährend eines Kolbenschubcs in den Cylinder treten würde. Machtesich bei dieser Locomotive eine stärkere Cylinderlüllung nölhig, somüsste der Locomotivführer die Schubstange des Vertheilungsschie-bers mit der des Expansionsschiebers zusammen auf einen andernals den letzten Expansionsgrad einstellen, die Steuerung also wieeine einfache Gooch’sche Coulisscnsleuerung thätig sein lassen.

Denkt man sich nun die Verlheilungsschieber-Schubstangewieder auf den letzten (4.) Expansionsgrad eingestellt und stelltman den Glcitbacken M ü der Schubstange des Expansionsschiebersder Beihe nach auf den lodten Punkt der Coulisse und auf den 1.,2. 3. und 4. Grad Bückwärlsgang, so bestimmen sich nun ge-nau wie vorhin die einzelnen Mittelpunkte der relativen Schieber-kreise, die, wie schon erwähnt, sämmtlich auf der Verbeulen OYliegen und die in der Eigur 27 Taf. V der Beihe nach mit O 0 , — Ojbis — 0 4 bezeichnet sind. Beschreibt man die entsprechendenKreise, die in der Figur nur theihveise ausgezogen sind, so erhältman auf dem mit OU=s beschriebenen Kreise eben so viel Durch-sehniltspunkte //, bis U n und daraus wiederum die Kurbelpositio-nen Z{ 4 bis von denen jede einzelne den Beginn der Expansionfür den betreffenden Fall markirt und aus denen sich in bekannterWeise auf die zugehörige Kolbenstellung und das entsprechendeExpansionsverhältniss schliessen lässt. Im vorliegenden Falle giebtKurbelposition <)R ti die andere Grenze für die Expansion, sie giltfür die schwächste Cylinderlüllung, die hier erreichbar ist; dabeisteht der Gleitbacken J/ 0 des Expansionsschiebers auf dem äusser-sten Grade Rückwärlsgang, wde aus der obigen Darlegung hervor-geht. Man könnte allerdings die Grenzen der Expansion noch weiterauseinanderrücken, wenn man die Coulisse CC 0 (Fig. 25 Taf. V)