Band 
Erster Theil.
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E i n l e i k u >i g.

KunststeißeS, gar bald die Künste der ersten Noth-durft. Man baute Hütten; man schmiedete Eisen;die Gränze» der Felder wurden gesetzt; man beob-achtete den sauf der Gestirne. Man bemerkte, daßdie Erde von selbst und zu allen Zeiten mehrereFrüchte, die zur Nahrung der Thiere geeignet sind,hervorbrachte; daß ihr aber, um andre und nützli-chere Erzeugnisse und zwar in reichlicherem Maaßezu liefern, eine Cultur, die sich nach der Ordnungder Jahrszeiten richtete, zu Hülse kommen müsse.So entstand Saat und Erndte. Alle diese Beob-achtungen, alle diese Verrichtungen, so roh und un-geschickt sie auch anfangs geschahen, hingen mit derMathematik durch ein geheimes und »»gekanntesBand nahe zusammen. Sie hatten lange Zeit keineandre Vorschrift und keinen andern Führer, als dieErfahrung und eine blinde Uebung. Die beständigeBeschäftigung, welche die Jagd, der Fischfang unddie Feldarbeiten auferlegten, erlaubte den Menschennicht, sich zu allgemeinen und reflectirenden Begriffenzu erheben. Der Kreis ihrer xhnsischen Bedürfnisseschloß den Kreis ihrer Gedanken ein. Allmählichund auf eine unmcrkliche Weise überließen sich meh-rere von ihnen, nachdem sie entweder durch einenüberlegener» Kunststciß oder durch reichlichere Ernd-ten eine Art von Ueberfluß erlangt hatten, demMüßiggänge, zu welchem alle Geschöpfe eine natür-liche Neigung haben. Sie glaubten, in diesem Zu-stande der Ruhe und Faulheit ihr Glück zu finden;eine verführerische Täuschung, welche man bald alssolche erkennt, der man aber wenigstens damals die