Einleitung.
3
Gleichgewichtes und der Bewegung der festenKörper;
2) die Hydrodynamik, welche das Gleichge-wicht und die Bewegung der flüssigen Körperbetrachtet;
z) die Astronomie, oder die Wissenschaft vonder Bewegung der himmlischen Körper;
4) die Optik, oder die Lehre von den Würkun-gen des Lichtes;
5) die Akustik, oder die Lehre vom Schalle.Ich führe hier die verschiedenen Theile der Ma-thematik in derjenigen Ordnung auf, welche mir ammeisten geeignet scheinet, mit einem Uebcrblicke ihrewechselseitige Verbindung, in dem Zustande, worinsie heut zu Tage sich befinden, zu zeigen. Es stimmtindessen diese Ordnung mit ihrer würklichen Ent-wickelung, wie ste die Geschichte lehrt, nicht gänzlichübcrein.
Ungewißheit über den ersten Ursprung der Mathematik.
Es ist nicht möglich, den Zeitpunct, in wel-chem die Mathematik entstanden ist, genau anzuge-ben. Man kann nur behaupten, daß ihr Ursprungsich in die entferntesten Zeiten verliert. Als dieMenschen das wilde und herumirrcnde Leben ver-ließen, und in gesellschaftliche Verbindungen traten;als Gesetze oder allgemeine Uebereinkunst bestimmthatten, daß Jeder auf seine eigene Erhaltung bedachtseyn sollte, ohne VaS Eigenthum euieS Andern inAnspruch nehmen zu können: erfanden Bedürfnißund Eigennutz, Liese zwey mächtige» Triebfedern des