Band 
Erster Theil.
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Einleitung.

r

den gleichsam die Lehrer aller andern Nationen.Sie allein haben den Ruhm gehabt, in allen Gat-tungen der Wissenschaften und Künste groß zu seyn,in der Kriegskunst, in der Dichtkunst, in der Be-redsamkeit, in der Mahlerey, in den strengen Wis-senschaften u. s. w. Der größte Theil der berühm-ten Männer, welche an dem Museum zu Alexan-dricn,*) d. i. gleichsam im Mittelpuncte der Kün-ste und Wissenschaften, versammelt waren, warenihrer Abkunft nach Griechen. Alle diese Größe hattedas Schicksal menschlicher Dinge; sie schwand all-mählich dahin.

Fall von Griechenland. Mittelmäßigkeit der Römer in derMathematik.

Schon hatte die Eifersucht unter den ver-schiedenen Staaten, aus denen Griechenland be-stand, in dessen Schooße mehrere blutige Kriegeangefacht, welche seiner politischen Verfassung ver-derblich wurden. So lange die ganze Nation fürdie Aufrechthaltung der Sitten noch wachte, so langesie den Grundsätzen der Gerechtigkeit und Mäßigungnoch unveränderlich treu blieb: so lange triuntphirtesie über ihre auswärtigen Feinde. Entfernte Völkerkamen herbey, um ihre Gesetze und Staatöeinrich-

*) Da« Museum zu Alexandrien ward von dem Könige vonAegyplen PtolemäUs Philadelphu« etwa 320 I. vor der christli-chen Zeitrechnung errichtet. Die mathematischen Wissenschaftenhaben daselbst fast ganze tausend Jahre hindurch geblüht.

B.